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OFB Verden 3

Autor Wilhelm Kranz (verstorben)

Betreuer Verdener Familienforscher e.V.

dieses Ortsfamilienbuch umfasst 12720 Familien

und wurde zuletzt am 24. 08. 2014 aktualisiert


Vorwort zum Online-Ortsfamilienbuch Verden 3

Verden wurde um 800 als Bischofssitz gegründet und erhielt 1259 die Stadtrechte. Bischofssitz war die Stadt bis 1643, ab 1568 mit evangelischen Bischöfen (Ausnahme: 1630 – 1634). 1648 wurde aus dem Bistum das Herzogtum Verden, welches bis 1712 unter schwedischer Herrschaft stand. Durch Annektion wurde das Gebiet 1712 – 1715 dänisch. Hannover erwarb Bremen und Verden durch Kauf von den Dänen und mußte 1729 noch eine hohe Abfindung an Schweden zahlen. 1866 wurde aus dem Königreich Hannover die preußische Provinz Hannover, 1945 wurde das Land Niedersachsen gegründet. Der Kreis Verden kam zum Regierungsbezirk Stade und nach einer Gebietsreform zum Regierungsbezirk Lüneburg.

Verden hatte 3 Kirchen: den Dom, St. Andreas und St. Johannis. Die Kapelle St. Nicolai hatte nur zeitweise eigene Pastoren. Die Kirchenbücher beginnen bei Andreas 1654, beim Dom 1691 und bei Johannis 1659. In allen 3 Kirchenbüchern sind Stadtbewohner verzeichnet, die Johanniskiche war auch Garnisonskirche und für keine der Außendörfer zuständig.

Zu Andreas gehörten die Außendörfer Ahnebergen, Armsen, Barnstedt, Bessern, Döhlbergen, Eitze, Hohenaverbergen, Lehringen (Drecklehrden), Luttum, Neddenaverbergen, Rieda, Stedebergen und Wahnebergen, Lehringen und Neddenaverbergen kamen im 20. Jahrhundert zu Wittlohe.

Zum Dom gehörten die Dörfer Amedorf, Borstel, Dahlbrügge, Dauelsen, Dovemühlen, Eißel, Groß Hutbergen, Haberloh (westlich der Dorfstraße, die Ostseite gehörte zu Ahausen), Holtebüttel, Holtum(Geest), Klein Hutbergen, Nesehof, Neumühlen, Nindorf, Ritzenbergen, Scharnhorst, Schülingen, Spange, Uhlemühlen, Völkersen und Walle.

Dieses Kirchspiel-Familienbuch ist ein Anfang und enthält nur etwa 20 % der Kirchenbuchdaten bis 1852. Die eingegebenen Daten sind Ergebnisse von über 50 Jahren Forschertätigkeit in den Kreisen Verden, Rotenburg und Osterholz-Scharmbeck, ergänzt durch die Schwerpunkte Pastoren-, Lehrer- und Müllerfamilien, Besitzerfamilien der Dörfer des Domkirchspiels und Namensträger Schöttler, Zeidler und Hoops. Es wurde versucht, einen möglichst hohen Anteil aller vorkommenden Familie= namen als Anhaltspunkte zu erfassen. Komplett eingegeben sind vom Dom die Taufen von 1790 bis 1810 und die Trauungen von 1765 bis 1810. Für 2015 ist die Eingabe von weiteren 20 Jahren geplant.

Als Quellen dienten Mikrofiche-Rückvergrößerungen der Originalkirchenbücher und die Verdener Kirchennebenbücher des Staatsarchivs Stade. Eine große Hilfe waren die von Otto Voigt und Dr. Margarete Wolters veröffentlichten Höfefolgen des alten Amts Verden. Dort werden leider nur die Jahreszahlen angegeben, die aber in den meisten Fällen durch das komplette Datum ersetzt werden konnten. Für den Zeitraum 1853 bis 1875 standen keine Unterlagen zur Verfügung. Jahresangaben aus den Höfefolgen dieses Zeitraums mußten mit dem Zusatz „angeblich“ belegt werden.

Für häufige Familiennamen mit unterschiedlichen Schreibweisen mußte ein Sortiername (heutige Schreibweise des Namens) ausgewählt werden. Wenn der Name im Taufeintrag anders geschrieben wurde, steht diese Schreibweise(nicht immer!) als „Alias“ hinter dem Sortiernamen.

Wie fast alle genealogischen Arbeiten wird auch die nicht frei von Fehlern und Irrtümern sein und ich nehme Berichtigungen und Ergänzungen gerne entgegen. Es dauert aber immer eine ganze Weile, bis die korrigierte Fassung auf der Webseite angezeigt werden kann.

Wilhelm Kranz, im August 2014






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