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OFB Bonyhád

Autor Peter Tarnai

dieses Ortsfamilienbuch umfasst 22524 Familien

und wurde zuletzt am 31. 01. 2015 aktualisiert


Jenifer Rostock - Lieber allein

Vorwort


Liebe Forscherfreunde,

hiermit möchte ich mein Ortsfamilienbuch Bonyhád vorstellen und damit für meinen Freund, Stefan Gungl + 26.12.2011, ein Denkmal setzen.

Er hatte nach Monaten langer Arbeit die Bonyháder Kirchenbücher abfotografiert, so konnte ich mit den digitalisierten Daten arbeiten. Zum ersten Mal wurden die Römisch-Katholischen Kirchenbücher für diesen Zeitraum intensiv und systematisch bearbeitet.

Durch die Erforschung der Müller Dynastie, Joannes Marks * um1735 bis zu meiner Großmutter geb. Anna Marks * 25.05.1885 in Bikal und durch meine Frau, derer Familie bis heute in Bonyhád lebt, bin ich nach jahrelangen Datensammeln zu den Entschluss gekommen die Bonyhader Kirchenbücher zu verkarten.


Geburten, Heiraten, Sterben: 1729 – 1895,

Geburten 1896-1923

Heiraten 1896-1950, teilweise.

Sterben 1896-1984, teilweise.
Im Familienbuch sind nicht nur die Bonyháder kath. Einwohner erfasst sondern
auch die EV- luth., Calvin, Ref. Einwohner aus den umliegenden Orten. Die Orte sind: Hildas, Majos, Börzsöny, Cikó, und diverse Mühlen und Gehöfte.


Zusammen wurden 24578 Familien, 73717 Personen, 1929 Orte, 137036 Datumssätze erfasst, abgeschrieben, korrigiert und zugeordnet.


Seit dem September 2014 habe ich angefangen die EV-Luth. Kirchenbücher ab 1816 zu verkarten. Dank Dr.Junkers der die digitalisierte KB zur Einarbeitung übergeben hatte.

Quellen:

G 1816.1857 -1858-1895

H 1816-1872 -1873-1895

St 1818-1856 -1857-1895

Dieses Ortsfamilienbuch wurde mit dem Programm Gen_Pluswin von Gisbert Berwe erstellt. Die Genealogischen Zeichen wurden von dem Programm übernommen.


Ich erfasse permanent die Daten von den Kirchenbüchern, leider sind sie teilweise sehr schlecht zu lesen. So sind Fehler der Familien-Namen möglich. Es wäre ratsam von den Bonyhader Familienforschern mögliche Namenskorrekturen zu erbringen.

Die Schreibweise der Nachnamen wurde teilweise z.B. von V in W, S in Sch geändert, sonst sind die original Formen beibehalten. Für die Vornamen wurde die deutsche, lateinische, ungarische Form angeführt. Die Bekenntnisse, wo angegeben, wurden in der originalen Form geschrieben.

Bei den Familien fehlte sehr oft der Geburtsname der Braut. In solchen Fällen wurde der Namen des Ehemannes verwendet mit dem Zusatz „geb.NN“.








Abkürzungen:

Geburt /sterbe/Heirat : T= Tag, W= Woche. J=Jahr, U= ungewiss, r=errechnet

Witwe/er : Wwe, Wwr,


Ortsfamilienbuch




Bonyhád (deutsch: Bonnhard) ist eine Stadt mit knapp 14.000 Einwohnern im Süden Ungarns im Komitat Tolna

Bonyhád ist das wirtschaftliche, kulturelle und Verwaltungszentrum das größte am längsten bevölkerte Gebiet von Süden Tolnau. Die Stadt liegt nahe dem Mecsekgebirge und ist von der Großstadt Pécs etwa 30 km entfernt.



Der Ortsname „Bonyhád“


Um 895/896 nahmen die Madjaren das Donau-Karpatenbecken mit dem Stammesfürst Árpád in Besitz.

Der Ortsname Bonyhád kommt zu erst um 1200 (Anonymus der Geschichten Schreiber von König Béla III.) als Buknya, Bukna, Buchnya vor. Nach der neuesten Forschung war der Heerführer Bonyha ein Neffe von König Stephan I. Das der Name Bonyhad von Ihm stammt ist aber nur eine Annahme.


Das Mittelalter


Erst um 1309 wird als eine bewohnte Ortschaf mit dem Namen „Bohnyán, Bohnya das heutige Bonyhád.


Die Türkenherrschaft


Nach der Schlacht bei Mohács 1526 wurde die Gegend von Türken verwüstet.

Im Jahre 1550 weisen für Bonyhad keine Steuerzahler die türkischen Steuerlisten (defter) auf.
1560/61 zahlt Bonyad 10570 Akce Steuer.

1559 wird in einer Urkunde von der Familie Perczel, Bonyhad mit der Pussta Szerdahely genannt.

1660 schenkte Kaiser und König Leopold I., in einer vom 15. Jänner in Wien datierten Urkunde, die Dörfer Bonyha, Szerhahely, Berzseny Georg Gyurgyenits und Andrea Kiss.

Im Jahr 1677 verkauft König Leopold I. die noch unter türkischer Herrschaft stehenden Dörfer Csiko, Kovácsi, Bonyha und Tevel dem Michael Kersnerich Bürgermeister von Ödenburg.

1686 wurde die Festung Ofen von den Türken zurückerobert.

In den nächsten Jahren wurden sie aus dem Lande getrieben.


Die deutsche Ansiedlung


Anfangs der 1700er Jahre versuchten die rechtmäßigen ehemaligen Grundbesitzer und die durch königliche Huld beschenkten Grundeigentümer die verwüstete Tolnau zu bevölker.

Der erste Besitzer Bonnhards Baron Schilson holte Magyjasche Siedler aus West und Oberungarn.

1703 wir Bonyhad als Dorf erwähnt.

1703-1711 nach den Kuruzzenkrieges wieder entvölkert.

1715 Landeskonskriptio, 7 madjarische und 8 serbo-kroatische Fronbauern Familien.

Die erste deutsch Siedler brachte Ladislaus Döry von Jobaháza 1712 nach Tevel.

Die alten magyarischen Siedler sind vor 1720 abgewandert.

Bonyhád, Majos, Váralja sind als Neusiedlungen genannt.

1720 Ansiedlungskontrakt von Franz Kunz mit seinen deutschen Siedlern in Majos.

1720 Majos größer als Bonyhad.

1724 Ansiedlungskontrakt von Franz Kunz mit seinen deutschen Siedlern in Bonyhád.


1743 Baron Schilson verkauft die Herrschaft Bonyhad an die Herren Alexander Gál und Josef Perczel.

Die ersten Siedler sind aus den umliegenden Dörfern gekommen, sie sind alle der römisch-katholischen Konfession angehörten.(90%)

In den Martikeln der R.K. Pfarrei sind um 1730-40 die ersten evangelischen Siedler ohne Angabe ihres Heimatortes.

Bis 1788 sind die evangelische Einwohner in der R.K. Kirchenbücher erfasst.

Ab 1788 schlossen sich als Filiale Majos an.



Literatur über die Geschichte von Bonyhád:

Knabel, Vilhelm: (deutsch) Geschichte Bonyháds (Bonnhardas) von der Urzeit bis 1945.

München, 1972.

Egyed, Antal: (ungarisch) Bonyhád mezö-városának rövid leirasa. Tudományos Gyüjtemény, V.kötet. (1823)

Johann Weidlein: (deutsch) Die Schwäbische Türkei I. und II., Beiträge zu ihrer Geschichte und Siedlungsgeographie.

1967, Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn, München.

http://bonyhad.ekisterseg.hu





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